Mordowia-Arena

FAKTEN  
Spielort: Saransk
Kapazität: 44.000
Baukosten: 210 Mio €
Baujahr: 2018
   

Die Mordwinien-Arena steht in der zentralrussischen Stadt Saransk, die knapp über 650 km von Moskau entfernt liegt. Das Stadion wurde eigens für die Fußball-WM errichtet. Es liegt nahe des Stadtzentrums und hatte mit sechs Jahren die zweitgrößten Verzögerungen aller WM-Stadien.

Die Stadt Saransk wurde 1641 gegründet und ist die Hauptstadt der Republik Mordwinien. Über 300.000 Einwohner nennen die Stadt ihr Zuhause. Besonders bekannt ist Saransk für seine folkloristischen Feste. Großer Wert wird hier auf die Wahrung der Traditionen der verschiedenen Volksgruppen gelegt.

Begonnen wurde mit dem Bau des Stadions bereits im Jahr 2010, jedoch wurden die Bauarbeiten erst in diesem Jahr abgeschlossen. Der eigentliche Eröffnungstermin lag im Jahr 2012. Die Eröffnung sollte ein Teil der Feierlichkeiten zum Anschluss Mordwiniens an Russland vor 1000 Jahren sein. Ein Teil der Verzögerung war bereits zu Beginn absehbar. Die Stadt Saransk begann mit den Bauarbeiten, um sich einen Vorteil vor anderen möglichen Standorten zu erarbeiten. Nach der Auswahl der Spielorte ging die Verantwortung für den Stadionbau an die russische Regierung über. Besonders auffällig ist die Farbgestaltung des Stadions, das hauptsächlich in Weiß und Orange gehalten ist. Diese Farben sollen das Kunsthandwerk widerspiegeln, das in Saransk ansässig ist. Nach der Weltmeisterschaft wird die Kapazität des Stadions auf 25.000 Plätze verringert.

In der Mordowia-Arena finden während der WM jeweils ein Vorrundenspiel der Gruppen B, C, G und H statt. Den Anfang macht Peru gegen Dänemark am 18. Juni. Am 19. Juni trifft Kolumbien auf Japan und am 25. Juni der Iran auf Portugal. Das letzte Vorrundenspiel in Saransk bestreiten am 28. Juni Panama und Tunesien.

Nach der WM wird das Stadion durch den FC Mordwinien Saransk genutzt. Nach zwei Abstiegen in Folge spielt der FC zurzeit nur in der dritten russischen Liga. In dieser Saison wird der Wiederaufstieg angepeilt.

Quelle: stadionwelt.de