Jekaterinburg-Arena

FAKTEN  
Spielort: Jekaterinburg
Kapazität: 35.000
Baukosten:  
Baujahr: 1957
   

Die Jekaterinburg-Arena sticht beim Blick auf die verschiedenen Stadien der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland 2018 heraus. Damit das Stadion den Mindestanforderungen an ein WM-Stadion genügt, wurden Teile der Außenwände entfernt und Stahlrohrtribünen installiert. Durch diese Konstruktion erhält das Stadion ein sehr außergewöhnliches Aussehen.

Das eigentliche Stadion wurde im Jahr 1957 eröffnet und bereits 2011 umgebaut. Diese Umbauten, bei denen besonderer Wert auf die Erhaltung der klassischen Fassade gelegt worden war, reichten jedoch für den Status eines WM-Stadions nicht aus. Dies wurde mittels der Erhöhung der Kapazität durch die temporären Tribünen geschafft.

Jekaterinburg ist die viertgrößte Stadt Russlands und hat circa 1,4 Millionen Einwohner. Die Stadt wurde 1723 gegründet, und ist eine wichtige Industrie- und Universitätsstadt. Sie liegt östlich des Urals und wird manchmal auch als „Hauptstadt des Urals“ bezeichnet.

Auf den Stahlrohtribünen der Arena befindet sich ein Großteil der wenigen Plätze, die in den WM-Stadien nicht überdacht sind. Nur in Sotschi gibt es noch Tribünen ohne eine Überdachung.

In der Jekaterinburg-Arena finden während der WM jeweils ein Vorrundenspiel der Gruppen A, C, F und H statt. Den Anfang macht Ägypten gegen Uruguay am 15. Juni. Am 21. Juni trifft Frankreich auf Peru und am 24. Juni Japan auf den Senegal. Das letzte Vorrundenspiel in Jekaterinburg bestreiten am 27. Juni Mexiko und Schweden.

Nach Beendigung der Weltmeisterschaft spielt wieder der FC Ural Jekaterinburg aus der russischen Premjer-Liga in der Arena. Die Stahlrohrtribünen werden dann wieder abgebaut und das Stadion den geringeren Zuschauerzahlen der Liga angepasst.

Quelle: stadionwelt.de